Mythos Multitasking

21. Juni 2018
Mythos Multitasking

Wer ständig mehrere Dinge gleichzeitig erledigt, sollte die Strategie ändern – sich selbst und dem Ergebnis zuliebe! Die bessere Alternative zu Multitasking lautet Singletasking! So funktioniert es.

Telefon, Emails, Smartphone, Besprechungserinnerungen und, und, und! Das berühmte Multitasking ist keine Ausnahme, sondern die Regel. Auch wenn sich im „papierlosen Büro“ sehr oft keine sichtbaren Aktenberge am Schreibtisch stapeln, häufen sich To-Dos. Durch die Digitalisierung am Arbeitsplatz wird Multitasking virtuell verstärkt.

Multitasking schenkt uns kurzfristig die Illusion, alles zeitgerecht erledigen zu können. Die Praxis kennen Sie: Während Sie an Projekt A arbeiten, blinkt ein Email zu Projekt B auf, das Sie sofort beantworten, um dann nach einem Gedankenblitz nahtlos zu Projekt C umzuschwenken, bis ein Anruf Sie zu Projekt A zurückbringt.

Beim Multitasking wird fast jeder Arbeitsvorgang unterbrochen. Unser Gehirn ist nicht auf Multitasking ausgerichtet: Es kann nicht mehrere Aufgaben gleichzeitig koordinieren! Die Folgen von Multitasking sind gravierend: Die Konzentration sinkt, wir werden nervöser, anfälliger für Fehler und schneller müde. Die Konsequenz: Die Qualität der Arbeit leidet. Und wenn wir Multitasking permanent betreiben, kann das sogar in Phasen des Burnouts führen.

Mit Aufmerksamkeit bei der Sache bleiben nennt sich „Singletasking“. Damit schieben Sie Zeitkillern, Konzentrationsdieben und Fehlerquellen einen Riegel vor. Mit Singletasking statt Multitasking arbeiten Sie Aufgaben fokussiert nacheinander ab. Das zahlt sich aus: Konzentriert an einer Sache zu arbeiten führt am Ende des Tages zu besseren Resultaten und zu zufriedeneren Mitarbeitern und Vorgesetzten. Qualität statt Quantität!

So starten Sie mit Singletasking durch:

1. Verlockungen ausschalten
Um konzentriert an einer Sache zu arbeiten, hilft es, verlockende Ablenkungen zu beseitigen: Schalten Sie das Handy auf lautlos, drehen Sie Benachrichtigungstöne ab und schließen Sie alle Programme, die gerade nicht gebraucht werden. So werden die Reizquellen, die unsere Aufmerksamkeit abziehen, minimiert. Tipp: Nehmen Sie sich immer wieder eine digitale Auszeit. Das ist gesund und wichtig!

2. Ortswechsel
Ein Ortswechsel – weg vom Bildschirm – kann wahre Wunder wirken. „Aus den Augen, aus dem Sinn“ gilt für eintreffende Emails. Suchen Sie für bestimmte Aufgaben wie etwa Korrekturlesen, Konzipieren usw. ein anderes Zimmer auf, wie zum Beispiel die Büroküche oder das Besprechungszimmer.

3. Notizblock bereit halten
Wenn Ihnen während des Arbeitens an einer Sache ein Gedankenblitz kommt, schreiben Sie sich ein Stichwort dazu in Ihren Notizblock auf, das Sie in Griffweite liegen haben.

 

Fokussiert arbeiten ist effektiver als Multitasking.

 

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4. Türe schließen
Wenn Sie zu bestimmten Zeiten nicht gestört werden wollen, kommunizieren Sie das an Kollegen und schließen Sie die Tür.

5. Clustertasking statt Multitasking
Fassen Sie ähnliche Aufgaben zusammen und erledigen Sie diese hintereinander. So fühlt sich das Arbeiten nicht so zerstreut und hektisch an.

6. Den Tag strukturieren ohne Multitasking
Planen Sie Ihren Arbeitstag vorweg. Legen Sie sich zurecht, in welchem Zeitraum Sie sich welchem Projekt und welchen Aufgaben widmen werden. Das ermöglicht Ihnen, Ereignisse bestmöglich vorherzusehen. Planen Sie zwischendurch kurze Phasen für Emails und Rückrufe ein, zum Beispiel in Einheiten von 15 oder 30 Minuten.

7. Regelmäßig Pausen
Pausen sind kleine Auszeiten, in denen Sie den Kopf wieder frei bekommen können. Sie sind ein idealer Übergang von einer Aufgabe zur nächsten. Legen Sie regelmäßig kurze und längere Pausen ein. Dem Körper tut es übrigens gut, alle 30 Minuten zumindest kurz aufzustehen.

8. Ausreichend schlafen
Gesunder Schlaf ist für die Erholung und Konzentration ungeheuer wichtig. Achten Sie darauf, regelmäßig ausreichend und gut zu schlafen, dann können Sie sich klarer auf die einzelnen Aufgaben fokussieren.

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