Mythos Multitasking

17. März 2016
Mythos Multitasking

Telefon, E-Mails, Handy, Besprechungserinnerungen und, und, und. Der Büroalltag ist geprägt von Reizen. In dieser Reizüberflutung fällt es zunehmend schwerer, sich zu konzentrieren. Das berühmte Multitasking ist keine Ausnahme mehr, sondern zur Regel geworden. Auch wenn sich im „papierlosen Büro“ sehr oft keine sichtbaren „Aktenberge“ am Schreibtisch stapeln, häufen sich To-Dos – auch virtuell.Um dies alles zeitgerecht hinzubekommen üben wir uns im Multitasking. Vieles wird zeitgleich bearbeitet. Fast jeder Arbeitsvorgang wird von einer eingehenden, aufblinkenden Mail unterbrochen. Aber: unser Hirn kann nicht mehrere  Aufgaben gleichzeitig koordinieren. Die Folgen sind gravierend: geringere Konzentration, höhere Fehleranfälligkeit und zunehmende Ermüdung. Die Qualität der geleisteten Arbeit leidet folglich stark.

Verlockungen ausschalten

Um konzentriert an einer Sache zu arbeiten, hilft es, verlockende Ablenkungen zu eliminieren. Handy auf lautlos schalten, Benachrichtigungstöne abdrehen und alle Programme schließen, die gerade nicht gebraucht werden. So werden die Reizquellen, die unsere Aufmerksamkeit abziehen, minimiert. Auch ein Ortswechsel weg vom Bildschirm kann wahre Wunder wirken. Aus den Augen, aus dem Sinn, gilt dann für herein blinkende Mails.

Eines nach dem anderen

Mit Aufmerksamkeit bei der Sache bleiben nennt sich „Singletasking“. So wird Zeitkillern, Konzentrationsdieben und Fehlerquellen ein Riegel vorgeschoben und Aufgaben werden fokussiert nacheinander abgearbeitet. Konzentriert an einer Sache zu arbeiten führt am Ende des Tages zu besseren Resultaten und zu zufriedeneren Mitarbeitern und Vorgesetzten. Qualität statt Quantität!

Bildnachweis: Focus, Mark Hunter CC BY 2.0

 

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