Körperliche Fitness hält unser Gehirn jung

24. August 2018
Körperliche Fitness hält unser Gehirn jung

Wer Sport treibt, kann die Konzentration steigern und das Gehirn jung halten – ein Leben lang. Das hat eine Studie der MedUni Graz bewiesen. Worauf es im Detail ankommt, verraten wir in folgendem Beitrag.

Mit fortschreitendem Alter nimmt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit tendenziell ab. Ist das 65. Lebensjahr erreicht, steigt auch das Risiko für Demenz rasant an. Derzeit leiden Schätzungen zufolge um die 100.000 ÖsterreicherInnen an Demenz. Laut Prognosen werden es in den kommenden 20 Jahren doppelt so viele sein. Fakt ist, das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt – laut Statistik Austria von derzeit 41,8 auf 47,1 Jahre bis 2060.

Diese demographische Entwicklung bringt besondere Herausforderungen auch für Arbeitgeber mit sich. Wie können Unternehmen dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit einer immer älter werdenden Belegschaft möglichst lange zu erhalten?

Konzentration steigern und mental fit bleiben: Das hilft

Degenerative Veränderungen im Gehirn werden immer häufiger, sofern nicht mit einem gesunden und bewussten Lebensstil entgegengewirkt wird. Was kann jeder Einzelne tun, um die Leistungsfähigkeit des Gehirns möglichst lange zu erhalten?

Folgende Maßnahmen helfen und wirken wie ein Anti Aging-Programm für das Gehirn:

  • Gedächtnistraining und „Gehirnjogging“
  • Sich selbst mental durch geistige Aktivitäten wie Lesen, Schreiben etc. fordern
  • Ausreichend und gesund schlafen
  • Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und gesunden Fetten
  • Verzicht auf Nikotin- und Alkoholkonsum
  • Und jetzt durch Studien belegt: Körperliche Fitness!

 Konzentration steigern durch Fitnesstraining für den Körper.

Körperliche Fitness stärkt die Gehirnleistung

Eine Studie der MedUni Graz hat nachgewiesen, das körperliche Fitness entscheidend ist, um das Gehirn jung zu halten! An dieser Studie nahmen 877 Personen mit einem Durchschnittsalter von 65 Jahren teil. Sie absolvierten einen Fitness-Test, bei dem das Körpergewicht, der Ruhe-Puls und die maximale Herzfrequenz bei einem Belastungstest am Ergometer berücksichtigt wurden.

Die Forscher gewannen folgende Erkenntnis:

  • Das Gehirn von Teilnehmern mit dem höchsten Fitnesslevel glich in Hinblick auf kognitive Funktionen dem Gehirn von bis zu sieben Jahre jüngeren Personen.
  • Menschen, die körperlich trainiert sind, haben ein „jüngeres“ Gehirn im Vergleich zu jenen Gleichaltrigen mit geringerem Fitnessniveau.
  • Fitte StudienteilnehmerInnen erzielten bessere Resultate in den kognitiven Domänen Gedächtnis, exekutive Funktion und motorische Fähigkeiten.
  • Der positive Effekt von Fitness auf die kognitiven Funktionen des Gehirns war unabhängig vom Alter und Geschlecht zu beobachten, allerdings bei Übergewichtigen in schwächerem Ausmaß.

Fazit

Unter diesem Aspekt kommt auch dem BGM eine weitere, wichtige Bedeutung zu. Es lohnt sich also mehrfach, betriebliche Angebote anzubieten. Die Förderung der körperlichen und geistigen Fitness der Mitarbeiter, beispielsweise im Rahmen von betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen, wirkt sich positiv auf die Leistungsfähigkeit aus – unabhängig vom Alter. Sporttreibende Mitarbeiter sind körperlich stärker, weniger oft krank und auch geistig leistungsfähiger als weniger aktive Kollegen.

Sie möchten ein ganzheitliches Gesundheitsprogramm für Ihr Team anbieten und die Fitness Ihrer Belegschaft steigern? go4health bietet flexible Lösungen!

 

Schlagwörter: , ,



Ganzheitliches Gesundheitsmanagement


mehr erfahren

Besuchen sie https://go4h-framework.com für Impressum, Datenschutz, Datenschutzerklärung und AGB