Digitale Auszeiten – gesund und wichtig

5. April 2018
Digitale Auszeiten – gesund und wichtig

Wer kennt es nicht: Digitale Geräte begleiten uns von früh bis spät – wir sind immer erreichbar, ständig strömen Reize auf uns ein. Das verursacht Anspannung und Stress! go4health zeigt, wie Sie mit „Digital Detox“ Ihre Konzentration verbessern und ruhiger werden.

Im heutigen Arbeitsalltag werden wir laufend von E-Mails, Nachrichten, Messages und Postings aus unserer Konzentration gerissen. Oft mehrmals innerhalb weniger Minuten! Vielfach fällt uns auch ganz spontan etwas ein, das wir umgehend googeln müssen. Damit bringen wir uns selbst von unserer Arbeit und unserer Konzentration ab. Was passiert: Wir beginnen zu multitasken, weil wir den Gedankenimpulsen in der Situation spontan nachgeben.

Der Irrglaube dabei: Wir meinen, dadurch mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen zu können. Es ist jedoch erwiesen, dass Multitasking an sich gar nicht funktionieren kann: Zwei Dinge werden nicht gleichzeitig, sondern nur schnell abwechselnd von unserer Aufmerksamkeit bearbeitet. Das erzeugt zusätzlichen Stress und bewirkt, dass unsere Konzentrationsspanne immer kürzer wird und es uns dadurch immer schwerer fällt, uns auf eine Sache intensiv und vollständig zu konzentrieren. Digital Detox – digitale Auszeiten – ist das Einzige, das wirklich hilft!

Digital Detox in 5 Schritten

Starten Sie jetzt mit Ihrem ganz persönlichen Digital Detox, um Ihre Konzentration zu verbessern, Stress bei der Arbeit zu reduzieren und entspannt und ruhig zu sein:

  1. Digital Detox mit Achtsamkeit
    Begegnen Sie der Digitalisierung mit mehr Achtsamkeit. Stellen Sie sich folgende Fragen:

    • Wie oft werden Sie beispielsweise während des Lesens dieses Beitrags unterbrochen?
    • Wie oft begegnet Ihnen der Wunsch, auf Ihr Handy zu sehen, eingehende E-Mails zu checken oder zu multitasken? Geben Sie diesem Impuls nicht sofort nach!
    • Wie viel Zeit verbringen Sie täglich auf Social Media, was bringt Ihnen diese Art der Kommunikation und Suche wirklich?
  2. Digital Detox mit Fokus
    Ein E-Mail trudelt ein, das Handy klingelt, Whatsapp liefert eine Nachricht? Verschieben Sie es wenn möglich auf später. Bleiben Sie bei einer Aufgabe und schließen diese gedanklich und operativ vollständig ab. Beginnen Sie erst danach die Nächste.
    Haben Sie Angst, aufkommende Ideen und Inputs zu vergessen? Dann hilft ein kleiner Trick: Legen Sie sich im Vorfeld ein weißes Blatt Papier zurecht und machen Sie einen kurzen Strich darauf, wenn eine Idee bzw. ein Gedanke hochkommt. Nachdem Sie die Aufgabe abgeschlossen haben, fällt Ihnen Ihr Gedankenblitz von vorhin mit Blick auf das Blatt Papier viel leichter wieder ein.
  3. Camps für Digital Detox
    Für diejenigen, die eine radikale digitale Auszeit möchten, gibt es Digital Detox Camps. Dort lernen Teilnehmer einen bewussteren und stressfreieren Umgang mit digitalen Geräten und reflektieren ihren Medienkonsum. Doch egal ob ein paar Tage im Camp oder täglich bei der Arbeit und Freizeit – nehmen Sie sich immer wieder eine bewusste digitale Auszeit. Sie werden sehen, wie gut das tut!
  4. Sport für Digital Detox
    Werden Sie so oft wie möglich körperlich aktiv. Bewegung ist ein idealer Ausgleich zur Arbeit am Computer. Anstatt das nächste Mal auf Social Media zu surfen, legen Sie einfach mal ein kurzes Workout ein.
  5. Fixe Offline-Zeiten für Digital Detox
    Legen Sie sich jeden Tag und auch am Wochenende fixe Zeiten zurecht, an denen die digitalen Geräte ausgeschaltet bleiben. Lassen Sie das Smartphone z.B. während des Einkaufens oder beim Restaurantbesuch mit Freunden oder Familie einfach mal zuhause.

 

Sommer, Sport, Radfahren

 

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