Digital und dennoch gesund!

7. September 2016
Digital und dennoch gesund!

Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Kaum ein Unternehmen kann ohne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bestehen. Besonders Führungskräfte werden für ihre Aufgaben häufig auch mit einem Smartphone und Tablet ausgestattet. Doch welche Chancen und welche Risiken bringen diese digitalen Arbeitsplätze mit sich?

Und was bedeutet das für unsere Gesundheit? War doch der ursprüngliche Zweck neuer Technologien für den Arbeitsplatz eine Erleichterung und Vereinfachung, darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die Nutzung dieser auch einen hohen Anstieg der Anforderungen an die Mitarbeiter mit sich bringt. Aktuelle Studien aus Deutschland zeigen sogar, dass die dadurch gestiegenen Anforderungen als wesentlich stärker empfunden werden als die jeweilige Arbeitserleichterung.

Eine Frage der Unternehmenskultur

Vor allem älteren Arbeitnehmern, die nicht mit digitalen Technologien aufgewachsen sind, fällt der rasante Umschwung in der Arbeitswelt oft schwer. Doch Fakt ist, dass fast 95 Prozent aller deutschen Arbeitnehmer mit mittlerem oder hohem Ausbildungslevel bereits digitale Informations- oder Kommunikationstechnologien bei ihrer beruflichen Tätigkeit nutzen. Sehr oft hat sich damit auch eine Kultur der ständigen Erreichbarkeit per E-Mail oder Telefon auch nach Feierabend und im Urlaub etabliert. Das Abschalten nach der Arbeit fällt schwer, die Stressbelastung steigt. Unternehmen müssen wieder verstärkt zwischen Berufs- und Privatleben der Arbeitnehmer unterscheiden und Organisationskulturen schaffen, die es erlauben, dass Mitarbeiter und Führungskräfte wieder Zeiten haben dürfen, an denen sie einfach nicht erreichbar sind und trotzdem nicht an Ansehen oder Leistung einbüßen.

 

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