Das mach ich lieber morgen

22. Februar 2018
Das mach ich lieber morgen

Wer kennt es nicht, das Erledigen einer Aufgabe im wirklich allerletzten Moment. In Zeiten von unzähligen To-Dos und Deadlines sind fast 20 Prozent aller Erwachsenen chronische Aufschieber. Dabei ist schon lange bekannt, dass das ständige Aufschieben für Stress sorgt und Körper und Geist belastet. Die gute Nachricht ist aber, dass Prokrastination angelernt und nicht angeboren ist, wodurch man sich auch wieder umgewöhnen kann.

Warum wir Aufgaben aufschieben

Oft fühlen wir uns einfach nicht in der richtigen Stimmung, um die geplante Aufgabe zu beginnen. Hier ist es wichtig, trotzdem anzufangen und zu versuchen, sich nicht auf das perfekte Endergebnis, sondern vielmehr auf die Tätigkeit selbst zu konzentrieren. Sollte es notwendig sein, können Sie die Arbeit danach noch immer überarbeiten.
Auch die Furcht zu Scheitern trägt dazu bei, gar nicht erst anzufangen. Als mögliche Lösung kann man große, unerreichbar scheinende Aufgaben in so kleine Einzelaufgaben aufteilen, bis das Anfangen nicht mehr beängstigend wirkt.

Bessere Planung hilft

Um den inneren Schweinehund zu überwinden, kann es helfen, To-Do-Listen mit realistischen Deadlines und Pufferzeiten einzuführen. Auch das Planen von Zeiteinheiten für die Aufgabe selbst, sowie einer anschließenden Pause, zeigt Wirkung. Oft sind es die vielen Ablenkungen, die uns vom Arbeiten abhalten. Versuchen Sie alle Störfaktoren zu minimieren und eine gute Arbeitsumgebung zu schaffen. So geht das Arbeiten gleich viel leichter von der Hand.

Motivieren Sie sich

Reden Sie mit sich selbst immer positiv und zuversichtlich, das verringert die Hemmschwelle anzufangen und motiviert, die Aufgabe zu Ende zu bringen. Planen Sie auch Belohnungen und regelmäßige Pausen ein, um die Motivation hochzuhalten. Versuchen Sie sich immer wieder vor Augen zu halten, wie toll es sich anfühlen wird, wenn Sie diese lästige Aufgabe endlich von Ihrer To-Do-Liste streichen können!

 

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