Erprobte Strategien für Konflikte am Arbeitsplatz

Sind Sie als Führungs­kraft mit Konflikten im Arbeits­alltag konfrontiert? Diese Regeln helfen Ihnen, sie bestmöglich zu lösen.

Konflikte am Arbeitsplatz sind unvermeidbar: Wenn Menschen zusammen arbeiten, kommt es früher oder später immer wieder zu Konflikten. Wichtig ist, einen solchen frühzeitig zu erkennen und ihn bewusst zu behandeln. Wir zeigen effektive Strategien dazu:

Das Gute im Konflikt sehen

Konflikte am Arbeitsplatz werden fast nie mit angenehmen Gefühlen verbunden. Doch birgt jeder Konflikt auch eine Chance. Wer Konflikte am Arbeitsplatz konstruktiv löst, kann bislang verborgene Themen ans Tageslicht bringen. Das ermöglicht, bisher unbekannte Lösungen zu entwickeln und gemeinsamen Zielen näher zu kommen.

Cases durchgehen

Überlegen Sie bereits im Vorfeld: Welche (Worst-)Cases können eintreten, wenn sich die beteiligten Personen auf eine bestimmte Art verhalten? Spielen Sie das Konfliktgespräch in verschiedenen Varianten für sich gedanklich durch.

Unbedingt beachten: Visualisieren Sie sich jedoch zum Schluss den bestmöglichen Ausgang der Situation!

Die richtige Haltung

Einen Konflikt banalisieren und ihn unter den Teppich kehren ist genauso schädlich, wie von oben herab über den anderen hinwegzuschreiten. Entscheidend für die gute Lösung eines Konfliktes ist die Haltung: Hören Sie ihrem Gegenüber möglichst unvoreingenommen zu und nehmen Sie den Mensch und die Person ernst.

Wichtig: Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie alles nach den Wünschen Ihres Gesprächs- bzw. Konfliktpartners ausrichten werden. Haben Sie den Mut, einfach einmal offen und möglichst unvoreingenommen zuzuhören.

Aktiv zuhören

Wiederholen Sie, was Sie gehört haben und nehmen Sie auch die Empfindungen und Gefühlsausdrücke des Gesprächspartners möglichst wertfrei wahr. Achten Sie aber auch auf Ihre eigenen Gefühle während des Gespräches.

Apropos zuhören: Achten Sie darauf, dass Sie auch wirklich verstehen, was der andere sagt.

Das Bedürfnis erkennen

Hinter jedem Konflikt steckt ein Bedürfnis. Zum Beispiel das Bedürfnis nach Anerkennung, nach fairer Behandlung oder nach Wertschätzung und Respekt. Finden Sie heraus, worum es den Beteiligten wirklich geht.

Wichtig zu wissen: Hinter jedem Konflikt steckt ein Bedürfnis. Zum Beispiel das Bedürfnis nach Anerkennung, nach fairer Behandlung oder nach Wertschätzung und Respekt. Finden Sie heraus, worum es den Beteiligten wirklich geht.

Trigger Points erkennen

Haben Sie bestimmte Trigger – etwa Worte oder Sätze – die bei Ihnen negative Gefühle auslösen? Werden Sie sich darüber bewusst. Das ist der erste Schritt zur Verbesserung Ihrer Konfliktstärke.

Alle Beteiligten mit einbeziehen

Umfasst ein Konflikt mehrere Personen, ist es wichtig, dass alle Beteiligten in die Klärung einbezogen werden. Ausschluss und Allianzen sind ein No-Go!
Tipp
Weitere Strategien und Anleitungen zum Selbstcoaching bei Konflikten lesen Sie im go4health Konfliktleitfaden und im go4health Konfliktratgeber.

Unser Fazit

Wenn Sie selbst eine konstruktive Haltung einnehmen, schaffen Sie ein angenehmes Gesprächsklima. Darauf wird Ihr Gesprächspartner mit hoher Wahrscheinlichkeit einsteigen, damit ist der erste Schritt zu einer Lösung gefunden.

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