5 Fakten, die Teams stark machen

7. Dezember 2017
5 Fakten, die Teams stark machen

Erfolg im Business hängt stark vom Zusammenhalt und der Stimmung in den einzelnen Teams ab. Der erfahrene Sportpsychologe und Mentaltrainer Alex Pfeifer zeigt, worauf Führungskräfte achten sollten.

Führungskraft können aktiv dazu beitragen, dass sich Mitarbeiter im Team wohlfühlen und gemeinsam gute Leistungen bringen. Dazu gehört es einerseits, potentielle Konfliktsituationen früh genug zu erkennen und zu entschärfen, andererseits auch die Atmosphäre im Team wahrzunehmen und die Stärken der einzelnen Team-Mitglieder zu fördern.

5 Tipps für starke Teams:

1. Leistung anerkennen

Fühlt sich jemand im Team benachteiligt, sind Konflikte häufig vorprogrammiert. Das passiert etwa, wenn nach Abschluss eines erfolgreichen Projektes nur einzelne Personen die Anerkennung bekommen und nicht alle Beteiligten. Hier spielt die Führungskraft eine zentrale Rolle: Wichtig ist es, die Leistung aller Beteiligten anzuerkennen. Jedes einzelne Teammitglied muss zugleich aber auch lernen, anderen auch mal den Vortritt zu lassen, um gemeinsam stark zu sein! Um Konkurrenz-Konflikten vorzubeugen, sollten Führungskräfte jedem „Player“ bestmögliche Rückmeldung über die individuelle Leistung geben. Dazu gehört regelmäßig Mitarbeitergespräche zu führen und konstruktives Feedback an die Gruppe und die einzelnen Teammitglieder zu geben.

2. Klare Kommunikation

Wo viele Menschen – oft unter Zeitdruck – kommunizieren, kann es zu Missverständnissen kommen. Hier liegt es an der Führungskraft, klare Guidelines für die Kommunikation sowie Abläufe und Strukturen einzuführen und vorzuleben. „Je klarer Aufgaben, Rollen und Ziele kommuniziert werden, desto unwahrscheinlicher sind zwischenmenschliche Probleme“, betont Psychologe Pfeifer. Der Experte hält es für wichtig, dass alle relevanten Teammitglieder über die wichtigen Entscheidungen und Schritte informiert werden – entweder per Email oder durch persönlichen Austausch. „Aktives Zuhören“ hilft zudem, die Positionen aller Beteiligten besser zu verstehen.

3. Fokus auf Ziele setzen

Wenn ein Team öfter Misserfolge verzeichnet, kann das die Stimmung negativ beeinflussen. Doch gerade aus Fehlern lässt sich sehr viel lernen! Psychologe Pfeifer rät in solchen Situationen, den Fokus auf die Ziele zu setzen. Dann stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: „Was kann jedes Teammitglied dafür tun, sich selbst körperlich und mental zu verbessern? Was muss die Gruppe bzw. die Führungskraft strukturell und strategisch ändern? Das sind wichtige Fragen, die das Team weiterbringen können.“ Vor allem Motivation ist der Schlüssel, der Negativspiralen durchbricht. Wichtig ist es, dem Team bewusst zu machen, dass es zusammen sehr erfolgreich ist, schon vieles geschafft hat und noch vieles schaffen kann und wird!

4. Negativen Gruppendynamiken vorbeugen

Innerhalb eines Teams gibt es immer Team-Mitglieder, die sich besser verstehen und enger verbunden sind als andere. Grundsätzlich ist das nicht negativ zu bewerten. Zum Problem werden solche Gruppierungen nur dann, wenn die Team-Leistung darunter leidet. „Wenn eine Führungskraft negative Gruppendynamiken beobachtet, ist es ihre Aufgabe, diese anzusprechen. Entweder mit der ganzen Mannschaft oder mit den einzelnen Beteiligten“, empfiehlt der Experte. Nehmen gruppendynamische Konflikte überhand, kann ein Blick von außen – durch einen Coach oder externen Berater – hilfreich sein.

5. Aktives Selbstmanagement

Führungskräfte können ihr Team nur dann gut leiten, wenn sie emotional stark sind. Emotionskontrolle ist daher unerlässlich. „Wenn störende Emotionen wie Ärger oder Wut aufkommen, ist es wichtig, möglichst schnell wieder zu sich selbst zurück zu finden“, betont Alex Pfeifer und rät: „Entspannungstechniken und mentales Training helfen dabei.“ Führungskräfte sollten daher ihre Mitarbeiter zu aktivem Selbstmanagement motivieren und das Bewusstsein für die Wichtigkeit von mentaler Gesundheit schärfen.

Mit dem go4h Framework Angebot haben Unternehmen die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern effektive Übungen zum Stressmanagement, zur Entspannung und für mentale Gesundheit zur Verfügung zu stellen! Zudem bieten wir einen kostenlosen Konfliktratgeber und einen Konfliktleitfaden, mit dem sich jeder Teamplayer selbst coachen und dabei die persönliche Konfliktlösungskompetenz steigern kann.

 

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